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spreewald

05 Februar, 2014 

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[Int.] 

Allgemeines

Burg - eine der größten Gemeinden Deutschlands. Gelegen, inmitten eines weit verzweigten Systems von Fließen,  liegt der Ort Burg. Bestehend aus seinen 3 Ortsteilen und seinem typischen Streusiedlungsgebiet. Eine aus vielen einzelnen Bauerngehöften, inmitten von Feldern und Wiesen, eingezäumt von vielen Erle, Eichen, Weiden und Pappeln bestehende Gemeinde. Heute, auf eine Fläche von circa 52 Quadratkilometer, mit einer Einwohnerzahl, von kaum mehr als 4000 Einwohner. Schon im Jahre 1960, bei der damaligen Gemeindegebietsreform, wurde aus den drei Orten,  Burg-Kauper, Burg-Kolonie und Burg-Dorf  eine Gemeinde Burg  Diese alten Ortsteilbezeichnungen sind heut' noch in Gebrauch. Viele ältere Einwohner fühlen und denken, auch heut' noch, ein wenig in diesen Grenzen. Die nach der Wende erforderliche Bildung von Verwaltungsgemeinschaften brachte für Burg und den umliegenden kleineren Orten die Bildung einer Amtgemeinde. So wurde Burg als größter Ort, Namensgeber der Amtgemeinde und  Sitz  dieser. Durch wunderschöne Wohnlagen, mit einen erhalten gebliebenen, dörflichen Charakter, ist Burg in den letzten Jahren zu einem begehrten  Wohnort geworden. Denn wer möchte nicht dort wohnen, wo schon seit über 100 Jahre Menschen,  Ruhe und Entspannung, inmitten der Natur suchen und auch finden.

 Öffentliche  Einrichtungen
 Bauten
 Gewerke
 Vereinigungen

Geschichte

Urkundlich wurde Burg erstmals im Jahre 1315, in Verbindung mit anderen benachbarten Orten, erwähnt. Aus dieser Zeit stammt auch der damals urkundlich festgehaltene Begriff "Spreewald" für dieses Gebiet von zusammenhängenden Erlen, Eichen und Eschenwäldern. Burg-Kauper wurde erstmals 1725 als selbständige Streugemeinde, bestehend aus vielen kleinen Bauernwirtschaften, erwähnt. Burg-Kolonie wurde, durch die Ansiedlung von Hugenotten-Familien, zu Zeiten Friedrich des II. um 1750 gegründet. Diese Ansiedlung brachte viel Handwerk und Gewerbe in den zuvor nur von Landwirtschaft geprägten Raum um Burg. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen Begriffe wie "Leinenweberfließ" - einige Fließe im südlichen Burger Raum, an denen viele Leinenweberfamilien siedelten; oder auch die "Bleiche" - in ihr wurden die erzeugten Leinenstoffe gebleicht; wie auch die "Fabrik" - eine den Manufakturen ähnelnde Ansammlung von leinewanderzeugenden Kleinstbetrieben, deren Waren von einem ortsansässigen Händler direkt aufgekauft wurden. Diese "Fabrik" befand sich entlang der heutigen Hauptstrasse, vom Ortseingang, aus Richtung Cottbus, bis hin zur Kirche. Mitte des 19. Jahrhunderts brannte die "Fabrik", die aus vielen kleinen Bohlenhäusern bestand, fast vollständig nieder.

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Wirtschaft

Handwerk und Gewerbe blieben über die Jahrzehnte in Burg auf das Notwendigste beschränkt. Es kam lediglich in der Landwirtschaft zur industriellen Produktion. Zu den größeren Arbeitgebern zählen auch heute noch die Landwirtschaft, einige Hotels, eine Rehabilitationsklinik und einige kleinere Baubetriebe. Burg verfügt über heutzutage eher seltenere Gewerke wie: Eine Mühle, in der nicht nur Brotgetreide vermahlen wird. Eine Mosterei, die noch die Lohnmosterei beibehält und auch Kleinstmengen verarbeitet. Eine Böttcherei, in der noch Holzeimer, Holzfässer und Holzwannen, nach alter Tradition, hergestellt werden. Auch Berufsgruppen wie Holzhausbauer, Strohdachdecker, Bürstenmacher, Korbflechter, Töpfer, Hausschlächter, Kahnbauer und Holzpantoffelmacher sind neben den auch andernorts üblichen wie Schmied, Steinmetz, Bäcker, Schlosser usw. vertreten. Es handelt sich dabei zumeist um Einmannbetriebe, nur einige wenige haben mehr als 10 Beschäftigte.

Entwicklungsrichtung

Die wirtschaftliche Ausrichtung von Burg in den letzten 20 Jahren geht in Richtung Tourismus-, Erholungs- und Kurbetriebe. Durch Schaffung eines kleinen Gewerbegebietes (es soll Brandenburgs kleinstes sein!) außerhalb von Burg-Dorf sollen einige im Ortsbild störende Gewerke einen neuen Standort finden. In infrastruktureller Hinsicht werden in den nächsten Jahren einige grundlegende Schritte abgeschlossen. Weitere in diesem Bereich angedachte Schritte können erst in den nächsten Jahren angegangen werden. Zu den großen Zielen zählt die Erlangung des Status "Kurort-Burg", nachdem der Status "staatlich anerkannter Erholungsort " bereits 1996 erreicht worden ist.

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