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05 Februar, 2014 

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Naturschutz im Wandel der Zeiten

Wander- und Radweg nach Lübbenau

 Aber was sind schon Beschreibungen im Vergleich zum unmittelbaren Erlebnis? Es sollte sich keiner, der Ruhe und Entspannung sucht, einen Urlaub im Spreewald entgehen lassen - handelt es sich doch um eine der romantischsten Landschaften in Deutschland!

Nicht umsonst ist dieser Landstrich schon vor über 30 Jahren zum Landschaftsschutzgebiet beziehungsweise Naturschutzgebiet erklärt  und nach der Wende zum Biosphärenreservat erhoben worden. Nahezu kein anderes Gebiet Deutschlands kann mit einer derart einzigartigen Vielfalt im Hinblick auf Fauna und Flora aufwarten.

Biosphärenreservat Spreewald

Im Jahre 1990 wurde der Spreewald auf einer Fläche von 480 Quadratkilometer zum "Biosphärenreservat-Spreewald" erklärt. 1991 ist dieser Status dann von der UNESCO bestätigt worden.

 Die  Fläche, die in ihrer Art eine Kulturlandschaft ist, ist in drei Schutzzonen eingeteilt. Von “fast” unberührten “Urwald” bis hin zu intensiv landwirtschaftlich  genutzten  Flächen findet man darin. Ziel dieser Einteilung in Schutzzonen ist es, die Landwirtschaft und den Naturschutz in Einklang miteinander zu bringen: Denn nur in einem Miteinander kann die Vielfalt der Natur und das gleichzeitige Überleben der Landwirtschaft gesichert werden.
Die Totalreservate befinden sich hauptsächlich an solchen Stellen, an denen die Landwirtschaft nur unter kostenintensivem Technikeinsatz wirtschaften könnte. Diese Gebiete werden von Schutzzonen umgeben, in denen nur eine extensive, mit den Vorgaben des Naturschutzes in Einklang befindliche, Landwirtschaft oder auch nur ein Vertragsnaturschutz betrieben wird. Das heißt: Wiesen werden zum Beispiel nach festgelegten Zeitplänen gemäht, so dass Niederwild und Vögel bei der Jungtieraufzucht nicht gestört werden, Störche ihr Futter leichter finden und Wiesen nicht verstrauchen. 

Versammlung der Störche
Leineweberfließ in Burg - Kolonie
Buschfließ am Weg nach Leipe
Heuschober in Burg -Kauper Ein Wahrzeichen des Spreewaldes Foto-Steffen

Eine traditionelle Bewirtschaftung der Flächen wird in vielen Gebieten angestrebt. Das bedeutet, dass die Flächengrößen reduziert werden. Alte Entwässerungsgräben werden instand gesetzt, aber auch große, früher künstlich angelegte Gräben werden wieder naturiert. Die Düngung der Wiesen soll durch den, noch bis vor 50 Jahren praktizierten, Winterstau erfolgen. Das aber setzt voraus, dass das Entwässerungssystem einwandfrei funktioniert, ansonsten versauern die Wiesen. Dies alles ist keine Aufgabe, die innerhalb von 2 bis 3 Jahren bewältigt werden kann, sondern einen langen Zeitraum von mindestens 20 Jahren benötigt. Nur so kann die geplante Umsetzung der Vorgaben gelingen.

Für die Einhaltung von Regeln im Umgang mit der Natur, sei es im Zusammenhang mit Paddlern, Anglern, Radfahrern, Wanderern oder Autofahrer, wacht die in Lübbenau stationierte Wasserschutzpolizei. Mit Ihren weitreichenden Befugnissen zu Lande und zu Wasser sind sie schon seit Jahrzehnten ein fester und meist sogar gern gesehener Dienst im Spreewald. Im Zusammenspiel so vieler unterschiedlicher Interessen muss es so einen Dienst geben (fast schon ein Traumberuf).

Auf vielen für den Futtermittelanbau wenig geeigneten Flächen werden in den Letzten Jahren verbreitet Streuobstwiesen, mit heute kaum noch bekannten hochstämmigen Obstsorten, angelegt. Dieses Obst soll einmal, teilweise wird es auch jetzt schon, von vielen zu Obstsäften und Konserven verarbeitet.

Auf einem Gelände in Burg entsteht seit einigen Jahren ein Arznei- und Gewürzpflanzengarten mit über 400 Arten. Hier werden unter anderem viele alte Getreidesorten und für den Spreewald typische Gemüse- und Küchenpflanzen angepflanzt. Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen vermittelt diese Außenstelle Informationen zu Pflanzen, Tieren und Naturschutz. Die Veranstaltungen sind ebenso wie viele geführte Wanderungen, per pedes oder mit dem Fahrrad, durch den Spreewald im Programm des Biosphärenreservats verzeichnet.

Wander- und Radweg am Nordfließ im Hochwald
Wasserschutzpolizei Lübbenau mit Ihren neuem Boot

Naturwacht im Biosphärenreservat Spreewald
Lübbenau: 035 42 – 89 21 23
Fax 035 42 – 87 91 69
Burg:      035 603 – 75 01 46
Fax 035 603 – 75 46 75
Schlepzig:  035 472 – 52 30
Fax 035 472 – 52 30
E-Mail: spreewald@naturwacht.de
www.naturwacht.de
 

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